In diesem Artikel
Das Wichtigste in Kürze
- Ja, Sie können Vitamin D3, K2 und Magnesium zusammen einnehmen, gern zu einer Mahlzeit mit etwas Fett.
- Vitamin D3 und K2 sind fettlöslich. In einer Studie lag Vitamin D3 im Blut höher, wenn die Mahlzeit Fett enthielt.
- Eine Übersichtsarbeit beschreibt, dass die Enzyme, die Vitamin D im Körper umwandeln, offenbar Magnesium brauchen. Zugelassen ist: Vitamin D, Vitamin K und Magnesium tragen jeweils zur Erhaltung normaler Knochen bei.
- Wenn Sie Medikamente einnehmen, vor allem solche, die die Blutgerinnung hemmen, lassen Sie sich vorher ärztlich beraten.
Vitamin D3 und K2 kommen oft als Duo in einem Präparat, Magnesium nehmen viele zusätzlich. Da liegt die Frage nahe, ob Sie alles auf einmal nehmen können und wann. Hinweise, dass sich die drei bei der Aufnahme gegenseitig stören, sind uns nicht bekannt. Worauf es ankommt, sind die Mahlzeit und die Menge Magnesium pro Portion.
Was Vitamin D3, K2 und Magnesium verbindet
Für alle drei Nährstoffe gibt es zugelassene EU-Aussagen, die sich bei den Knochen überschneiden:1
- Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei und trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
- Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei und trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei.
- Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei und trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.
Warum D3 und K2 so oft gemeinsam angeboten werden, erklärt unser Beitrag Warum Vitamin D3 mit K2?
Warum Magnesium zu Vitamin D?
Vitamin D wird im Körper in mehreren Schritten umgewandelt, vor allem in Leber und Nieren. Eine Übersichtsarbeit beschreibt, dass die Enzyme, die Vitamin D dabei verarbeiten, offenbar alle Magnesium benötigen.2 Die Autoren raten deshalb, auf die empfohlene Magnesiumzufuhr zu achten.2
In einer randomisierten Studie mit 180 Erwachsenen zwischen 40 und 85 Jahren hing der Effekt von zusätzlichem Magnesium auf den Vitamin-D-Wert im Blut vom Ausgangswert ab. Lag der Ausgangswert um 30 ng/ml, stieg der Vitamin-D-Wert mit Magnesium. Bei höheren Ausgangswerten zwischen etwa 30 und 50 ng/ml sank er dagegen.3 Die Forscher folgern, dass ein guter Magnesiumstatus für den Vitamin-D-Haushalt wichtig sein könnte.3
Eine zugelassene Gesundheitsaussage zu diesem Zusammenspiel gibt es in der EU nicht.1 Ob Sie zusätzlich Magnesium brauchen, hängt vor allem davon ab, wie viel Sie bereits über die Ernährung aufnehmen. Wenn Sie beides einnehmen, passt es bequem zur selben Mahlzeit.
Wann und womit einnehmen?
Vitamin D3 und K2 sind fettlöslich. Deshalb zählt vor allem die Mahlzeit.
In einer Studie mit 50 gesunden älteren Erwachsenen lag der Spitzenwert von Vitamin D3 im Blut um 32 % höher, wenn es zu einer fetthaltigen statt zu einer fettfreien Mahlzeit eingenommen wurde.4 Für Vitamin K gibt es eine kleine Studie mit fünf Teilnehmern, allerdings zu Vitamin K1 aus Spinat: Mit Butter gelangte mehr davon ins Blut als ohne.5
Ob morgens oder abends besser ist, wurde nach unserem Wissen nicht verglichen. Nehmen Sie die drei einfach zu einer Mahlzeit mit etwas Fett, etwa zu einem Frühstück mit Ei, Joghurt oder Nüssen oder zum Abendessen. Mehr zum Zeitpunkt lesen Sie in Vitamin D3 und K2: Wann einnehmen?
Wie viel Magnesium auf einmal?
Bei Magnesium spielt die Menge pro Portion eine Rolle. In einer Studie, in der Magnesium zu einer Standardmahlzeit gegeben wurde, sank der aufgenommene Anteil mit steigender Menge: von 65 % bei der niedrigsten auf 11 % bei der höchsten.6 Wenn Ihre Tagesmenge Magnesium größer ist, teilen Sie sie deshalb gern auf: einen Teil zusammen mit Vitamin D3 und K2, den Rest zu einer anderen Mahlzeit.
Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Magnesium: Wann einnehmen?
Worauf Sie achten sollten
Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei.1 Wenn Sie Medikamente einnehmen, lassen Sie sich vorher ärztlich beraten. Das gilt besonders für Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen.
Nehmen Sie Vitamin D3 und K2 so ein, wie es auf dem Etikett steht. Überschreiten Sie die empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht. Wenn Sie Ihren Vitamin-D-Wert kennen möchten, lassen Sie ihn ärztlich bestimmen.
Kurz gesagt
Vitamin D3, K2 und Magnesium lassen sich gut gemeinsam zu einer Mahlzeit mit etwas Fett einnehmen. Größere Mengen Magnesium verteilen Sie auf zwei Portionen. Unser liposomales Vitamin D3+K2 und unser liposomales Magnesium werden in europäischer Pharmaqualität hergestellt.
Häufige Fragen
Wann sollte ich Vitamin D3, K2 und Magnesium einnehmen?
Gemeinsam zu einer Mahlzeit mit etwas Fett. Die Tageszeit ist zweitrangig. Größere Mengen Magnesium können Sie auf zwei Mahlzeiten verteilen.
Muss ich Magnesium zusammen mit Vitamin D nehmen?
Ein Muss ist das nicht. Studien deuten aber darauf hin, dass der Magnesiumstatus für den Vitamin-D-Haushalt wichtig sein könnte.2,3 Ob Sie zusätzlich Magnesium brauchen, hängt von Ihrer Ernährung ab.
Kann ich die drei auch abends zusammen einnehmen?
Ja, wenn Ihr Abendessen etwas Fett enthält. Belege, dass der Abend besser oder schlechter ist als der Morgen, gibt es nicht.
Liposomales Vitamin D3+K2
In europäischer Pharmaqualität hergestellt.
Quellen
- Europäische Kommission (2012). Verordnung (EU) Nr. 432/2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. Link
- Uwitonze AM, Razzaque MS (2018). Role of Magnesium in Vitamin D Activation and Function. Journal of the American Osteopathic Association 118(3):181-189. DOI
- Dai Q, Zhu X, Manson JE, et al. (2018). Magnesium status and supplementation influence vitamin D status and metabolism: results from a randomized trial. American Journal of Clinical Nutrition 108(6):1249-1258. DOI
- Dawson-Hughes B, Harris SS, Lichtenstein AH, Dolnikowski G, Palermo NJ, Rasmussen H (2015). Dietary fat increases vitamin D-3 absorption. Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics 115(2):225-230. DOI
- Gijsbers BL, Jie KS, Vermeer C (1996). Effect of food composition on vitamin K absorption in human volunteers. British Journal of Nutrition 76(2):223-229. DOI
- Fine KD, Santa Ana CA, Porter JL, Fordtran JS (1991). Intestinal absorption of magnesium from food and supplements. Journal of Clinical Investigation 88(2):396-402. DOI
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.



